Bienenbrot

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Bienenbrot oder Perga ist ein fermentierter Blütenpollen.
Das Superfood der Bienen!

Entstehung:
Grundstoff ist der Pollen, den die Bienen beim Transport von der Pflanzenblüte in den Bienenstock sichtbar an den Hinterbeinen tragen.


Diesen brauchen sie als Nahrungsquelle für ihr Wachstum und zur vollständigen Ausbildung aller Körperfunktionen.
Im Bienenstock angekommen, leiten die Arbeiterinnen dann eine Milchsäuregärung mit ihrem Speichel ein, wodurch dem Pollen wertvolle Enzyme zugesetzt werden und er dadurch fermentiert wird. Auf diese Weise ist er haltbar und für uns leichter verdaulich. Vor der Einlagerung in den Waben umziehen die Bienen die Zelle noch mit einer dünnen Propolisschicht, um den Pollen vor Pilzbefall und Bakterien zu schützen. Der konservierte Pollen wird nun Perga oder Bienenbrot genannt.

Herkunft:
Blühflächen sind an allen Bienenständen von STI.Bee entlang der Ausläufer des Hausruckgebirges zu finden, da die Standorte nach der Pollenverfügbarkeit ausgewählt wurden, die maßgeblichen Einfluss auf das Wachstum des Bienenvolks hat.
Die Standplätze in Oberndorf bei Schwanenstadt und Manning sind von zahlreichen Wiesen mit entsprechenden Blumen umgeben. Der Bienenstand Herrenschützing liegt eingebettet in einem idyllischen kleinen Bauerndorf inmitten hunderter Obstbäume mit großem Baumblütenangebot, während sich die Bienen in Niederthalheim sehr abgelegen am Bachrand im Tal einer mit Laubbäumen und üppigen Sträuchern bewachsenen langgezogenen Landschaftsböschung befinden.

Historische Bedeutung:
Bienenbrot ist schon lange in der Menschheitsgeschichte verankert. Die Indianer nutzten es einst als Heilmittel gegen verschiedene Beschwerden und die Wikinger nahmen es mit auf ihren Seefahrten, um so ernährungsbedingten Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Gewinnung:
Warum das Multitalent Perga nicht weit verbreitet ist, liegt wohl einerseits am geringen Überschuss, der den Bienenvölkern entnommen werden kann. Aber andererseits auch an der Gewinnung selbst, die um ein Vielfaches aufwändiger und mühsamer ist als die Honigernte.
Überschüssige Pollenwaben werden im Sommer ausgeschnitten und müssen bis zum Winter tiefgekühlt gelagert werden. Bei Minusgraden werden diese Waben dann mehrfach geschreddert, gesiebt, kalt getrocknet und restliche Wachsteilchen händisch entfernt, Körnchen für Körnchen.

Genussempfehlung:
Perga hat einen fein-säuerliches Aroma.
Man kann es in Joghurts, Müslis und Desserts geben, oder es auch einfach zum Naschen direkt aus dem Glas essen. Sehr beliebt ist auch die Kombination mit Honig. Dabei gibt man Perga einfach in ein Glas Honig und lässt es zum Einwirken zwei Wochen stehen.

Verzehrempfehlung:

  • Erwachsene: 2g pro Tag (ca. 12 Körnchen)
  • Kinder: 0,5g pro Tag (ca. 3 Körnchen)

Reichhaltige Inhaltsstoffe:
Mit über 200 Inhaltsstoffen gehört Perga zu den reichsten natürlichen Nährstoffquellen überhaupt. Es deckt damit den täglichen Nährstoffbedarf wie kein anderes Bienenprodukt. Unter anderem sind enthalten:

  • Aminosäuren: Valin, Arginin, Asparafinsr, Cystein, Glutaminsäure Histidin, Hydroxyprolin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threonin, Trypsin, Tryptophan, Valin u.a.
  • Kohlehydrate: Trauben-, Frucht-, organischer Rohr- und Malzzucker
  • Lipide: Essentielle Fettsäuren (Alpha-, Cis- und Gamma-Linolsäure, Linolensäure, Arachidonsäure u.a.)
  • Vitamine: Beta-Carotin, B1, B2, B6, B5, B7, B8, B9, B12, C, D2, D3, E, K, u.a.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente: Kalzium, Chlor, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphor, Silicium, Zink, u.a.
  • Enzyme: Amylase, Bernsteinsäure-Dehydrogenase, Katalase, Lactose-Dehydrogenase, Lyasen, Pectase, Diastase, Oxidureduktase, Phosphatase, Sacharase, Trypsin, Isomerase
  • weitere Inhaltstoffe: Alpha-Amino-Buttersäure, Amine, Auxine, Brassin, Cholin, Flavonoide, Crocetin, Gibberelin, Guanin, Hexodecanal, Hxpoxalthin, Kinine, Lecithin, Lycopen, Pentosen, Tarpen, Vernin, Xanthin, Xanthophyllin, Zeaxanthin u.a.

Anwendungsgebiete:
Bienenbrot wird eine vielseitige, heilende und vitalisierende Wirkung auf uns Menschen nachgesagt, insbesondere bei/zur:

  • chronischer Müdigkeit und Erschöpfungszustände
  • in Genesungsphasen
  • Verzögerung des Alterungsprozesses
  • unterstützend bei der Entgiftung des Körpers
  • hoher geistiger, emotionaler und körperlicher Beanspruchung, Schulstress
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervosität und Depressionen
  • Appetitlosigkeit
  • Wechselbeschwerden
  • Diäten – die enthaltenen Hormone und Wachstumsstoffe können zur Gewichtsreduktion beitragen
  • Potenzstörungen
  • Leber-Gallenblasen-Erkrankungen
  • Störung der Verdauungsorgane, Verstopfung, Durchfall
  • Arterienverkalkung
  • Verbesserung der Blutwerte
  • Normalisierung bzw. Senkung der Cholesterinwerte
  • Blutarmut und andere Mangelkrankheiten
  • Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte
  • Krebsvorsorge und -behandlung
  • u. v. m.